Wohnen in Neuseeland
Wer einen Job hat, der hat auf alle Fälle schon einmal für eine gewisse Zeit ein geregeltes Einkommen. Das schafft Sicherheit und ein finanzielles Polster.
In der Regel gilt, dass egal wie viel man Geld in der Hinterhand hat, man jederzeit etwas Passendes für die eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten finden wird.
Die eigene Wohnung
Wie überall so gilt auch hier der Grundsatz, dass man in der Stadt für eine Wohnung mehr bezahlen muss als auf dem Land. Dazu kommt dann noch der Aspekt der kurzen Wege, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten und die potenziell höheren Jobaussichten in der Stadt, die einem als Entscheidungshilfe für die Standortwahl der Wohnung dienen.
Am teuersten wohnt man in Auckland, was heute zum wirtschaftlichen Zentrum Neuseelands geworden ist. Die Hauptstadt Wellington ist da mit rund 15 – 20% geringeren Mietkosten schön günstiger, ebenso Christchurch mit rund 35% weniger.
Egal wo man ist, es stellt sich die Frage: Wann fange ich mich an darum zu kümmern? Wer mit einem Work and Travel-Visum unterwegs ist, dem kann man raten sich vielleicht erst in Neuseeland eine Unterkunft zu suchen. Erstens weiß man nie, ob man in der entsprechenden Stadt, in der man eine Wohnung gemietet hat, gleich einen Job findet und zweitens verpasst man so potenziell günstigere Angebote beispielsweise in Jugendherbergen.
Wer eine Wohnung vor Ort sucht, hat unterschiedliche Möglichkeiten das passende Objekt zu finden:
- Zeitungen z.B New Zealand Herald
- Schwarze Bretter von Hostels und Backpackern
- Internetcafés
- Internet und da die Anzeigenteile der großen Zeitungen
- durch Kontakte: rumfragen lohnt sich manchmal
- Aushänge auf der Straße
Grundsätzlich kann man sagen, dass in Neuseeland kein Mangel an Wohnungen vorherrscht, sodass man individuell, aber auch wahlweise über einen Makler, eine Bleibe finden kann.
Hat man eine Wohnung, braucht man auch etwas, was man dort hineinstellen kann! In Neuseeland bekommt man selten möblierte Wohnungen („furnished apartement“). Dies ist eher die Ausnahme und eine bereits ausgestattet Wohnung kostet auch dementsprechend mehr. An dieser Stelle kann man mit rund 20-30% zusätzlich rechnen.
Hier stellt sich aber die Frage: Wie lange werde ich als Work and Traveller dort überhaupt wohnen und lohnt die beschränkte Dauer die Suche einer eigenen Wohnung? Auf der anderen Seite sträubt sich eventuell auch der Vermieter eine Wohnung nur für eine relativ kurze Dauer zu vermieten.
Wesentlich günstiger ist da die Option mit mehreren Leuten zusammen zu wohnen, was sich „Shared Accommodation“ nennt. Zwar teurer als ein hostel, aber dafür günstiger als eigene Wohnung, bietet diese Form des Zusammenlebens die Möglichkeit mehr soziale Kontakte zu knüpfen. Dies ist vergleichbar mit der klassischen WG, die man aus Deutschland bereits kennt. Man teilt sich Bad und Küche hat aber ansonsten die Möglichkeit auf ein eigenes Zimmer.
Das Internet bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten sich über Kapazitäten zu informieren.
Ein Beispiel sind da folgende Seite.
- www.adpost.com
- www.dbh.govt.nz/market-rent
Achtung: Die Miete zahlt man in Neuseeland wöchentlich, nicht monatlich wie bei uns!
Unterkunft für Studenten
Wer mit der Absicht nach Neuseeland kommt ein Studium aufzunehmen, der muss bereits bei der Beantragung des Student Visa über die Seite der neuseeländischen Botschaften den Nachweis einer Unterkunft vorlegen. In diesem Rahmen bieten die Universitäten selbst eigene Unterkunftsmöglichkeiten an, die man nur temporär (Temporary Accommodation Option), aber auch für die komplette Dauer des Auslandssemesters nutzen kann. Bereits bei der Bewerbung um einen Studienplatz beziehungsweise nach der Bestätigung der Annahme an einer neuseeländischen Uni sollte man diese Frage klären.
Ist man in der glücklichen Lage und hat Freunde oder Bekannte in Neuseeland kann man auch bei ihnen wohnen. Auch hier ist eine Bestätigung für die Unterbringung in einer Privatunterkunft bei der Visa-Beantragung notwendig.
Hat man zunächst eine temporäre Unterkunft an der Uni, kann man sich dann vor Ort eine eigene Wohnung, WG oder einen Platz in einem Studentenwohnheim (Residential Halls and Colleges – teilweise bekommt man hier Vollverpflegung!) suchen. Der Vorteil liegt darin, dass man sich die Objekte direkt anschauen kann. In Deutschland vor dem PC ist die Gefahr hoch, dass man am Ende nicht mit dem zufrieden ist, was man bekommt. Auch hier sind folgende Wege der Schlüssel zum Finden der eigenen Bleibe:
- Internet
- Accommodation Office der Universität
- Zeitungen, schwarze Bretter (hostels, Internetcafés) etc.
Man merkt an Möglichkeiten eine Unterkunft zu finden mangelt es auf keinen Fall. Jetzt muss man nur noch entscheiden, was für eigene Situation, die persönlichen Bedürfnisse und für den Geldbeutel die beste Variante ist.
Kia Ora! Welcome to New Zealand!!

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