Wwoofen in Neuseeland
Was genau ist eigentlich wwoofen, von dem man so oft hört wenn man mit Reisenden in Neuseeland spricht?
Die Abkürzung wwoof steht für „willing workers on organic farms“ (oder „world-wide opportunities on organic farms“) und ist ein Netzwerk, das es nicht nur in Neuseeland, sondern weltweit gibt. Wwoofen gibt Reisenden die Möglichkeit auf Farmen oder bei Privatpersonen, die nach den biologischen Richtlinien arbeiten, zu leben, zu lernen und dabei Land und Leute kennenzulernen.
Dies beruht auf einer Freiwilligenbasis, also gegen Unterkunft und Verpflegung und nicht gegen Bezahlung.
Das Prinzip ist denkbar einfach und funktioniert wahrscheinlich deswegen so gut. Die wwoof- Organisation gibt jährlich ein Heft heraus in dem sich alle, die gerne Freiwillige (oder wwoofer) bei sich aufnehmen möchten mit einer kleinen Selbstbeschreibung eintragen.
Aus dieser Liste können dann die wwoofer, die Orte (wwoof-hosts) auswählen, wo sie gerne arbeiten würden und dann mit ihnen in Kontakt treten. Am Telefon oder per E-Mail kann man den Zeitpunkt, die Dauer und sonstige Dinge (Allergien, Ernährung etc) besprechen und sich einen ersten Eindruck verschaffen.
Es ist sehr wichtig mit seinen wwoof-hosts vorher in Kontakt zu treten und nicht einfach so vor ihrer Tür aufzutauchen.
Neuseeland eignet sich mit seiner wunderschönen und zum Teil noch unberührten Natur perfekt zum wwoofen. Auch die offene, gastfreundliche und
herzliche Art vieler Kiwis trägt dazu bei. Außerdem arbeiten hier überdurchschnittlich viele Menschen nach biologischen Kriterien. Dies zeigt
sich insbesondere in der Zahl der wwoof-Plätze: Es gibt in Neuseeland
mittlerweile über 1000 wwoof-hosts!
Bitte hier klicken um den Erfahrungsbericht Neuseeland von Miriam aus Deutschland zu lesen.



